Beratung für Eltern und Bezugspersonen

Unser Beratungsangebot richtet sich nicht nur an betroffene Mädchen/junge Frauen, sondern auch an Bezugspersonen und Unterstützer_innen von Kindern und Jugendlichen, die sexualisierte Gewalt erleben oder in der Vergangenheit erfahren mussten. Eltern, Lehrer_innen, Erzieher_innen, pädagogische Fachkräfte etc. können sich an uns wenden, wenn sie ....

 

• den Verdacht haben, dass bei einem Kind/Jugendlicher sexueller Missbrauch vorliegt

 

• unsicher sind, welche weiteren Interventionsschritte eingeleitet werden müssen

 

• von einem Kind/Jugendlicher ins Vertrauen gezogen worden sind und für das weitere Vorgehen Unterstützung wünschen/benötigen

 

• sich unsicher sind, ob sie eine Anzeige erstatten müssen

 

• auf der Suche nach einem Rechtsbeistand oder weiteren Beratungs- und Hilfsangeboten sind.

 

Sie haben die Möglichkeit telefonisch oder per Email Kontakt mit uns aufzunehmen. Gerne vereinbaren wir auch einen persönlichen Gesprächstermin.

 

Fallbesprechungen und Teamberatungen

 

Bei Verdacht auf sexualisierte Gewalt und Kindeswohlgefährdung beraten wir Sie im Hinblick auf mögliche Interventionsschritte auch nach §8a SGB VIII. Wir unterstützen Sie beim Aufbau schützender Strukturen und der Sicherung eines grenzachtenden Umgangs innerhalb der eigenen Eichrichtung.

Bei allen Überlegungen und Handlungsschritten muss immer das Wohl und die Sicherheit des Kindes an erster Stelle stehen! Gefühle wie Wut, Hilflosigkeit, Entsetzen und der Wunsch nach schnellem Handeln sind normal und verständlich - dennoch sollte das weitere Vorgehen besonnen geplant werden, um das Kind nicht durch unüberlegte Schritte zusätzlich zu belasten und gefährden.

 

Beratung für Betroffene

 

Im Rahmen der traumazentrierten Fachberatung bieten wir Betroffenen Unterstützung u.a. durch die Vermittlung von Stabilisierungs- und Distanzierungstechniken an. Die ressourcen der Mädchen/ jungen Frauen stehen dabei immer im Mittelpunkt.